Policeei 5 - Mini Auszahlung vom Lebensversicherer zerstört Wohlstand
Einfach erklärt

Policeei 5 - Mini Auszahlung vom Lebensversicherer zerstört Wohlstand

09.07.2025 7 Minuten

Lebensversicherungen gelten als sichere Vorsorge – doch was passiert eigentlich im Todesfall?
Die sogenannte Todesfallleistung soll Angehörige finanziell absichern, wenn der schlimmste Fall eintritt.
Was viele jedoch nicht wissen: Hinter dem Versprechen der Sicherheit verbergen sich oft hohe Kosten, geringe Flexibilität und enttäuschende Auszahlungen.
Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen klassischer Lebensversicherungen – und zeigen, wo Vorsicht geboten ist.

Was ist die Todesfallleistung eines Versicherers?
Die Todesfallleistung ist der Betrag, den eine Lebensversicherung im Falle des Todes der versicherten Person an die im Vertrag benannten Hinterbliebenen (Begünstigte) auszahlt. Sie soll die finanzielle Absicherung der Familie sicherstellen – insbesondere bei Hauptverdienern – oder offene Verbindlichkeiten (z. B. Immobilienkredite) abdecken.

In der Regel gilt:

Die Versicherung zahlt nur bei Tod während der Vertragslaufzeit.
Die Auszahlung erfolgt steuerbegünstigt oder steuerfrei, je nach Vertragskonstellation.
Die Höhe der Todesfallleistung ist vertraglich fixiert oder ergibt sich aus dem angesparten Kapital.

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Die Schattenseiten der Todesfallleistung

1. Leistung nur im Todesfall – kein Vermögensaufbau

Viele Kunden glauben, eine Kapitallebensversicherung sei automatisch eine „sichere Altersvorsorge“. In Wahrheit kommt es oft nur zur Auszahlung, wenn der Tod vor Vertragsende eintritt.
Stirbt der Versicherte nicht innerhalb der Laufzeit, kann die Rendite im Verhältnis zu den eingezahlten Beiträgen sehr gering sein.

2. Intransparente Kostenstruktur

Ein Großteil der Beiträge fließt in Verwaltungskosten, Provisionen und Risikobeiträge.
Die tatsächlich für die Todesfallleistung eingesetzten Beträge sind oft geringer als angenommen, was die Effektivität der Absicherung schmälert.

3. Verlust bei vorzeitigem Ausstieg

Wer die Versicherung kündigt, erhält meist nur den Rückkaufswert, der deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt.
Eine frühzeitige Kündigung bedeutet oft hohe Verluste, besonders in den ersten Vertragsjahren.

4. Geringe Flexibilität

Änderungen an der Versicherung (z. B. Beitragspause, Anpassung der Versicherungssumme) sind häufig mit Kosten oder Nachteilen verbunden.
Gerade in Lebenssituationen mit finanziellen Engpässen fehlt vielen die Möglichkeit, flexibel auf ihre Police zuzugreifen.

5. Geringer Nutzen bei fortgeschrittenem Alter

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, der Versicherungsbeitrag wird teurer oder eine neue Police ist gar nicht mehr abschließbar.
Gleichzeitig bleibt der erwirtschaftete Gewinn gering, insbesondere bei klassischen Policen mit niedrigen Garantiezinsen.

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Glauben Sie nicht!?

Unser Policeei Hauptkommissar Sven Pogoreutschnig hat genau so einen Fall aufgedröselt.
Sie werden Ihren Augen und Ohren nicht trauen!

Handlungsempfehlung:
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Werfen Sie kein gutes Geld dem Schlechten hinterher! Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Versicherungspolicen und handeln Sie bei Bedarf, um Ihre finanzielle Sicherheit zu gewährleisten!